Freiburg

Frei|burg; -s:
Schweizer Kanton.

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Freiburg,
 
Name von geographischen Objekten:
 
 1) Freiburg, französisch Fribourg [fri'buːr], Kanton der Schweiz, 1 671 km2 (davon 77,9 km2 Seen), 234 300 Einwohner (davon 61 % französischsprachig und knapp 30 % deutschsprachig); Hauptstadt ist Freiburg im Üechtland. Freiburg gehört zum größeren Teil zum Mittelland, das hier ein von Saane und Broye tief eingeschnittenes Molasseplateau bildet (im Mont Gibloux 1 206 m über dem Meeresspiegel), und reicht bis an den Neuenburger See; der kleinere Südteil gehört zu den Kalk- und Flyschketten der Voralpen (Préalpes romandes, im Vanil Noir 2 389 m über dem Meeresspiegel).
 
 
Gemäß der Verfassung vom 7. 5. 1857 (durch zahlreiche Teilrevisionen geändert und vervollständigt) werden die 130 Mitglieder des Großen Rates (Grand Conseil), der Legislative, vom Volk auf fünf Jahre nach dem Verhältniswahlrecht gewählt. Die sieben Mitglieder des Staatsrates (Conseil d'État) bilden die Exekutive und werden ebenfalls vom Volk auf fünf Jahre gewählt, allerdings nach dem Mehrheitswahlrecht. An der Spitze der sieben Bezirke des Kantons steht jeweils ein Präfekt oder ein Oberamtmann; jeder Bezirk hat ein Bezirksgericht für Zivil- und Strafsachen. Oberstes Gericht ist das Kantonsgericht. Im Nationalrat ist Freiburg mit sechs, im Ständerat mit zwei Sitzen vertreten. Seit 1971 besitzen Frauen das aktive und passive Stimmrecht. Laut Verfassung existieren die Verfassungs- und Gesetzesinitiative sowie das Gesetzes- und Finanzreferendum auf Verlangen von mindestens 6 000 Bürgern.
 
Das schwarz-silbern (weiß) geteilte Wappen leitet sich ab von einem gleich geteilten Banner (seit 1410 belegt).
 
 
Das Schulwesen umfasst bei einer Schulpflicht von neun Jahren sechs Jahre Primarschule, drei Jahre Orientierungsschule (mit drei Abteilungen) oder fünf Jahre Primar- und vier Jahre Orientierungsschule, Gymnasien mit den Maturitätstypen A, B, C, E, Handelsschulen, Berufsschulen, Lehrerbildungsanstalten, eine höhere technische Lehranstalt.
 
 
Freiburg ist ein noch stark landwirtschaftlich geprägter Kanton. Von den (1990 ) 107 754 erwerbstätigen Einwohnern (das sind knapp 50 % der Gesamtbevölkerung) sind 7 % in der Land- und Forstwirtschaft tätig (Schweiz: 4,1 %). Von der Gesamtfläche des Kantons werden 76 776 ha landwirtschaftlich genutzt, 44 010 ha sind Wald. 1 681 der insgesamt 5 928 landwirtschaftliche Betriebe gehören dem Berggebiet an (über 800 m über dem Meeresspiegel). Vieh- und Milchwirtschaft wird v. a. im Voralpengebiet betrieben; sie bildet die Grundlage für die Käserei (Greyerzer Land) und für die Schokoladeherstellung. Im Mittelland dominiert der Ackerbau (Getreide, Zuckerrüben, Tabak). In den klimatisch begünstigten Lagen am Ufer des Neuenburger Sees und des Murtensees werden auch Obst und Wein angebaut. Die wichtigsten Branchen in Industrie und Handwerk sind Nahrungs- und Genussmittelindustrie sowie Holz verarbeitende Industrie; Bedeutung erlangten Elektrotechnik und Elektronik sowie Metall- und chemische Industrie. 1990 arbeiteten 32,6 % der Erwerbstätigen im industriellen Sektor und 59,6 % im Dienstleistungsbereich. Mit einem Volkseinkommen je Einwohner von (1993) 39 713 sfr liegt der Kanton Freiburg an 13. Stelle unter den 26 Kantonen.
 
 
1803 wurde der Kanton Freiburg aus dem ehemaligen Untertanenland des Stadtstaats und Teilen der von Bern regierten Gebiete gebildet. Die Verfassung von 1814 stellte die alte oligarch. Regierungsform wieder her, wurde aber 1830 durch eine repräsentativ-demokratische ersetzt; 1836 schloß sich der Kanton dem Sonderbund an und wurde 1847 von Bundestruppen erobert. Die 1848 gebildete radikalliberale Regierung setzte eine Verfassung ein, die nach dem konservativen Wahlsieg 1857 revidiert wurde (1872/74 Ablehnung der Reform der Bundesverfassung; 1886-1971 absolute Mehrheit der Konservativen im »Großen Rat«).
 
 
Encyclopédie du canton de Fribourg, 2 Bde. (Freiburg 1977);
 
Gesch. des Kantons F., 2 Bde. (ebd. 1981).
 
 2) Freiburg, auch Freiburg im Üechtland [-'yːɛçt-], französisch Fribourg [fri'buːr], Hauptstadt des Kantons Freiburg, Schweiz, und des Bezirks La Sarine, 525-702 m über dem Meeresspiegel, im südwestlichen Mittelland auf einem Talsporn der tief eingeschnittenen Saane, 32 700 Einwohner. Freiburg liegt an der Sprachgrenze (Französisch überwiegt). Katholischer Bischofssitz; zweisprachige Universität (gegründet 1889) mit katholischer theologischer Fakultät, Höhere Technische Lehranstalt, Musikschule u. a. Lehranstalten, Naturhistorische u. a. Museen, Staatsarchiv, botanischer Garten; Nahrungsmittel-, Kartonagen-, Maschinen-, Holz-, Metall-, Elektrotechnik-, Elektronik-, Bekleidungs-, chemische u. a. Industrie; Verkehrsknotenpunkt.
 
 
Die Unterstadt liegt beiderseits der Saane. Die hoch gelegene Altstadt hat mit ihren Kirchen, Toren, Türmen und Brunnen das Gepräge des Mittelalters bewahrt. - Gotische Kathedrale Saint-Nicolas (2. Hälfte 13. Jahrhundert begonnen, mehrere Bauperioden bis 17. Jahrhundert), dreischiffig mit Seitenkapellen, Skulpturenportale (14. Jahrhundert). Von der gotischen Franziskanerkirche blieb beim Neubau (1. Hälfte 18. Jahrhundert) der alte Chor (13. Jahrhundert) erhalten mit wertvollem Flügelaltar (Nelkenmeisteraltar, 1479/80) und Chorgestühl (1280). Die Kirche des ehemaligen Visitantinnenklosters ist ein frühbarocker Zentralbau (1653-56). Ehemalige Augustinerklosterkirche Saint-Maurice (13. Jahrhundert) mit Hochaltar (1593-1602). Rathaus (1501-21) an der Stelle des Zähringerschlosses; Hôtel Ratzé (1581-85; heute Musée d'Art et d'Histoire). Im Park von Schloss Pérolles bei Freiburg Bartholomäuskapelle (um 1520) mit Glasgemälden (um 1520-1699).
 
 
Freiburg wurde 1157 von Herzog Berthold IV. (✝ 1186) von Zähringen gegründet. An den savoyischen Machtbereich grenzend, wechselte die Stadt häufig den Besitzer; 1452-77 stellte es sich unter den Schutz Savoyens. Nach dem Anschluss an die Eidgenossenschaft (1481; Stanser Verkommnis) wuchs Freiburg zu einem bedeutenden Stadtstaat an, der sein Herrschaftsgebiet beträchtlich ausweitete. Gemeinsam mit Bern wurden die Vogteien Grandson, Murten, Echallens u. a. verwaltet. Auf Kosten Savoyens erlangte Freiburg 1536 Teile der Waadt; 1554 gerieten Teile der Grafschaft Greyerz an die Stadt. Im 16. Jahrhundert blieb Freiburg katholisch und wurde ein Mittelpunkt der Gegenreformation. 1613 wurde Freiburg Sitz des 1536 aus Lausanne vertriebenen Bischofs; 1798-1803 war die Stadt von französischen Truppen besetzt (Helvetik), 1803 wurde sie Kantonshauptstadt.
 
 
H. Schöpfer: Stadt F. (Bern 1978);
 U. Portmann: Bürgerschaft im mittelalterl. F. (Freiburg 1986).
 
 3) Freiburg, Regierungsbezirk in Baden-Württemberg, 9 357 km2, 2,125 Mio. Einwohner, umfasst den Stadtkreis Freiburg im Breisgau und die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Konstanz, Lörrach, Ortenaukreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tuttlingen, Waldshut.
 
 4) Freiburg, deutsches Erzbistum, 1821 für Baden und Hohenzollern aus Teilen der (ehemaligen) Bistümer Konstanz, Worms, Speyer, Straßburg, Mainz und Würzburg errichtet; Sitz der Oberrheinischen Kirchenprovinz, mit den Suffraganbistümern Mainz und Rottenburg-Stuttgart, zu der bis 1929 auch die Bistümer Fulda und Limburg gehörten. Erzbischof war von 1978 bis Juni 2002 O. Saier. (katholische Kirche, Übersicht)
 
 5) Freiburg im Breisgau, Stadt in Baden-Württemberg, Stadtkreis, Verwaltungssitz des Regierungsbezirks Freiburg, des Regionalverbandes Südlicher Oberrhein und des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald; 278 m über dem Meeresspiegel am Ausgang des Dreisamtals aus dem Schwarzwald in die Oberrheinebene, 202 500 Einwohner.Die Albert-Ludwigs-Universität, 1457 von Erzherzog Albrecht VI. gegründet (als »Albertina« 1460 eröffnet), trägt seit 1818 zu Ehren des 1818-30 regierenden Großherzogs Ludwig von Baden (* 1763, ✝ 1830) den jetzigen Namen (beziehungsweise »Alberto-Ludoviciana«); Staatliche Hochschule für Musik, PH, Katholische und Evangelische Fachhochschule für Sozialwesen, Theologenkonvikt, Max-Planck-Institute für Immunbiologie sowie für ausländisches und internationales Strafrecht, vier Fraunhofer-Institute, Kiepenheuer-Institut für Sonnenphysik, Technologiezentrum, Theater, städtische Sammlungen (Augustinermuseum für mittelalterliche und barocke Kunst am Oberrhein, Museen für Naturkunde, Ur- und Frühgeschichte, Völkerkunde, Neue Kunst, Stadtgeschichte), Münstermuseum. Katholischer Erzbischofssitz; als Verwaltungszentrum Südbadens hat Freiburg Oberfinanzdirektion, Landesbergamt und Geologischer Landesamt.
 
 
Die reizvolle Lage am Westrand des südlichen Schwarzwalds und in der Nähe des Kaiserstuhls machen es zu einem Schwerpunkt des Fremdenverkehrs; Kurzentrum mit Mineralthermalbad. Es ist Handels-, Banken und Versicherungszentrum Südbadens, Umschlagplatz für die Molkereiprodukte des Schwarzwalds und den Wein des Kaiserstuhls. Der Aufbau einer Industrie setzte nach dem Zweiten Weltkrieg ein; heute gibt es in Freiburg Herstellung von Chemiefasern, Holzverarbeitung, Elektrotechnik, Elektronik, Bau medizinisch-technischer Apparate und pharmazeutische Industrie sowie Verlage.
 
 
Von den starken Kriegszerstörungen blieb lediglich das Münster Unserer Lieben Frau weitgehend unversehrt. Von dessen romanischem Bau (um 1200) sind Querhaus und Untergeschosse der Chorflankentürme erhalten; im 13./14. Jahrhundert Bau des hochgotischen Langhauses. Der Westturm in reichem Maßwerkfiligran (etwa 1301 bis zum Uhrgeschoss fertig) ist der erste völlig durchbrochene Steinhelm der Gotik und gilt als schönster gotischer Kirchturm Deutschlands. Der 1354 begonnene Neubau des dreischiffigen, kapellengesäumten Chores (Baumeister Johann von Gmünd) wurde erst 1513 geweiht. Bedeutendes Figurenportal; weiterhin reicher Skulpturenschmuck, Heiliges Grab (um 1330), Glasmalereien, Hochaltar von Hans Baldung (1512-17), Steinkanzel (1561). Zu den bedeutenden mittelalterlichen Bauwerken gehören auch die ehemalige Kirche und das Kloster der Augustinereremiten (13./14. Jahrhundert, heute städtische Sammlungen) sowie die dreischiffige ehemalige Franziskanerklosterkirche Sankt Martin (Chor 1262; Langhaus 1. Drittel 14. Jahrhundert, nach Kriegszerstörung bis 1953 wiederhergestellt). Von der Stadtbefestigung (13. Jahrhundert) sind Martins- und Schwabentor erhalten. Schönstes profanes Bauwerk ist das Kaufhaus am Münsterplatz (16. Jahrhundert); ferner Renaissance-Rathaus (1558), Basler Hof (1510/20). Zwei Wasserbehälter (1874-76 und 1895-96) sind gute Beispiele historisierender Ingenieurarchitektur. - Der Wiederaufbau stellte an die ausführenden Architekten schwierige Aufgaben, besonders bei der Gestaltung der völlig zerstörten Nordseite des Münsterplatzes (ehemaliges Kornhaus). Die Neubauten zum 1906-11 erbauten Kollegiengebäude der Universität und Einzelbauten (z. B. das Kaufhaus Schneider, 1975 von H. Mohl) wirkten beispielgebend. Einen weiteren städtebaulichen Akzent bildet das neue multifunktionale Konzerthaus (1996 fertig gestellt) von Dietrich Bangert.
 
 
Der Zähringer Herzog Konrad (✝ 1152) gründete 1120 die Stadt Freiburg, die sich rasch zum Oberhof einer ausgedehnten südwestdeutschen Stadtrechtsfamilie entwickelte. Nach dem Aussterben der Zähringer fiel Freiburg 1218 an die Grafen von Urach (seither Grafen von Freiburg). 1368 kam die Stadt an die Habsburger. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Freiburg wegen seiner strategischen Bedeutung nacheinander von Schweden, Franzosen und Bayern belagert. 1651 wurde die Stadt Sitz der Regierung und Landstände von Vorderösterreich. 1679-97 stand Freiburg unter französischer Herrschaft (Ausbau durch den französischen Festungsbaumeister S. Vauban zur Festung). Die Befestigungen wurden 1744 geschleift. 1805 fiel Freiburg, seit 1697 wieder österreichisch, an Baden. 1821 wurde es Erzbischofssitz. Die Altstadt wurde 1944 durch einen Bombenangriff stark zerstört. - In Freiburg lebte 1529-35 Erasmus von Rotterdam. An der Universität lehrten u. a. J. Geiler von Kaysersberg, J. Reuchlin, J. Eck, H. Glareanus, J. G. Jacobi, K. von Rotteck (der 1775 in Freiburg geboren wurde), H. von Treitschke, F. Meinecke, H. Finke, W. Eucken, E. Husserl, M. Heidegger, G. Ritter, G. Tellenbach, A. von Hayek.
 
 
I. Krummer-Schroth: Kunst in F. (21969);
 B. Diestelkamp: Gibt es eine Freiburger Gründungsurkunde aus dem Jahre 1120? (1973);
 H. v. Rudloff: Das Freiburger Klima (1973);
 M. Blattmann: Die Freiburger Stadtrechte zur Zeit der Zähringer. Rekonstruktion der verlorenen Urkunden u. Aufzeichnungen des 12. u. 13. Jh., 2 Bde. (1991);
 
Gesch. der Stadt F. i. B., hg. v. H. Haumann u. H. Schadek, 3 Bde. (1992-96).
 
 6) Freiburg in Schlesi|en, polnisch Świebodzice [ɕfjɛbɔ'dʑitsɛ], Stadt in der Woiwodschaft Niederschlesien, Polen, am Nordfuß des Waldenburger Berglandes, 24 000 Einwohner; Metall-, elektrotechnische, feinwerktechnische, Maschinenbau-, Möbel-, Zuckerindustrie, Brauerei.
 
 
Romanisch-gotische Kirche (13./14., Umbau 17. Jahrhundert).
 
 
Freiburg, vor 1243 wohl von Siedlern aus Freyburg (Unstrut) als Ackerbürgerstadt bei einer Grenzburg gegen Böhmen gegründet, fiel 1742 an Preußen. 1945 kam Freiburg unter polnischer Verwaltung; seine Zugehörigkeit zu Polen wurde durch den Deutsch-Polnischen Grenzvertrag vom 14. 11. 1990 (in Kraft seit 16. 1. 1992) anerkannt.
 

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Frei|burg; -s: Kanton der Schweiz; vgl. Fribourg.

Universal-Lexikon. 2012.

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